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Juliane von Krause, Geschäftsführerin von STOP dem Frauenhandel erhält Bundesverdienstkreuz am Bande von Bundespräsident Gauck

Juliane von Krause mit Bundespräsident Dr. Joachim Gauck am Rande der Verleihungszeremonie im Schloss Bellevue, Berlin. Foto: © Stop dem Frauenhandel gGmbHJuliane von Krause mit Bundespräsident Dr. Joachim Gauck am Rande der Verleihungszeremonie im Schloss Bellevue.
Foto: © Stop dem Frauenhandel gGmbH
Am 7. März 2016 wurde die Geschäftsführerin von STOP dem Frauenhandel, Juliane von Krause, mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Diese Anerkennung gilt ihrem jahrzehntelangen Einsatz für die Rechte von Frauen und Mädchen vor allem in den Bereichen Menschenhandel, Zwangsverheiratung und Genitalverstümmelung. Die Gesellschafter von STOP dem Frauenhandel GmbH freuen sich mit Ihr über diese Ehrung. Gesellschafter sind der Landesverein für Internationale Jugendarbeit e.V. und der Landesverband IN VIA Bayern e.V. Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit.

In der festlichen Ordensfeier in Schloss Bellevue in Berlin wurden mit Juliane von Krause insgesamt 24 Frauen für ihre Verdienste ausgezeichnet. Der Bundespräsident wählte den Tag vor dem Internationalen Frauentag, um das Engagement von Frauen hervorzuheben, die in ganz unterschiedlichen Arbeitsfeldern über viele Jahre und oftmals ehrenamtlich Besonderes geleistet haben.

Der Bundespräsident drückte gegenüber Juliane von Krause seine Hochachtung dafür aus, dass sie sich für Opfer von Menschenhandel einsetzt. Seit 2006 ist Juliane von Krause Geschäftsführerin von STOP dem Frauenhandel, dem Träger der Beratungsstellen JADWIGA für Opfer von Frauenhandel in München und Nürnberg. Seit 2012 gehört zu STOP auch SCHEHERAZADE, eine Schutzeinrichtung für junge Frauen, die von Zwangsheirat bedroht oder betroffen sind. Neben der Arbeit in Bayern setzt STOP sich auch für die Prävention von Frauenhandel in Bulgarien ein. Dort unterstützt STOP dem Frauenhandel die Arbeit des Projektes FLORIKA, in dem benachteiligte Mädchen in einem Romaviertel gefördert werden. In den letzten Monaten nimmt auch die Beratung von geflüchteten Frauen immer mehr Raum ein, in den Erstaufnahmestellen in München und Zirndorf hat JADWIGA Informations- und Beratungsangebote für Opfer von Menschenhandel und Zwangsverheiratung.

Für alle Arbeitsbereiche von STOP dem Frauenhandel werden Spenden benötigt. Ohne private finanzielle Unterstützung ist unsere Arbeit für Frauen nicht möglich.

Spendenkonto von STOP: IBAN DE08 7509 0300 0002 2982 01 bei der Liga-Bank München.